Matthias Hellmann

Mit mobilen Videoinhalten kann man heute schon gutes Geld verdienen.

Glaubt man einer aktuellen Untersuchung von ABI Research, wird der Rubel in sehr naher Zukunft noch viel stärker rollen.
Für das Jahr 2013 prognostiziert man dort weltweite Umsätze von etwa 1,5 Milliarden Euro. Dienstleistungen die durch Videos auf das Mobilfunkgerät gebracht werden, sollen für diese Umsätze beitragen. Laut Angaben der ABI Research werden hierzu Videotelefonie, Grußbotschaften oder auch Downloads aller möglichen Inhalte gehören. Die Wachstumskurve sei enorm steil, meint Mark Beccue von ABI. Ausgehend von knapp 94 Mio. Euro Umsatz, könnten sich Dienstleister und Mobilfunkanbieter bis 2015 auf einen beständigen Aufwärtstrend freuen.

Der Bereich „video-on-demand“ spielt hier eine gewichtige Rolle. Mit den weitgehend manuellen und selbst ausgelösten Anfragen eines Web-Videos für das Handy sollen hier große Anteile an den prognostizierten Einnahmen generiert werden. Hinzu kommt das Telefonieren mit dem Live-Bild des jeweiligen Gesprächspartners. Ob sich die Videotelefonie allerdings auch bei uns durchsetzen wird, steht laut der Experten noch in den Sternen. Man stellt sich die Frage, warum sich diese Art des telefonischen Dialogs noch nicht längst durchgesetzt hat. Technisch ist es im stationären Web seit Jahren möglich, doch der große Hype ist bislang ausgeblieben.

Möchte man wirklich seinen Gesprächspartner zusätzlich auch noch sehen können? Die Zukunft wird es zeigen; die Entwicklung könnte hier ausnahmsweise den privaten Sektor als mit vielen „early adopters“ vorne sehen, während die meisten anderen technischen Neuerungen in der Regel zunächst im Geschäftsleben eingeführt werden. Ohnehin müssten sich Smartphones und Funknetze noch ein gutes Stück verbessern, damit Videoinhalte problemlos und flächendeckend auf die Endgeräte übertragen werden könnten.

Quelle: www.ecin.de