Matthias Hellmann

Coca-Cola hat mobile Barcode-Scanner für sich entdeckt. Smartphone-Nutzer fotografieren immer häufiger, die auf Produkten abgebildeten Strichcodes ab. Dieses Verhalten blieb auch für das Coca-Cola Produktmarketing nicht unentdeckt.

Die Technologie funktioniert heute schon auf einer breiten Palette mobiler Endgeräte. Mit einem solchen Endgerät und einer entsprechenden App können die Nutzer den Barcode abfotografieren und somit erweiterte Informationen zu dem jeweiligen Produkt abrufen. Die Informationen werden in der Regel auf einer speziellen, mobilen Landingpage dargestellt und dienen unter anderem für einen direkten Preisvergleich.

Neben den Apps von billiger.de, gibt es noch weitere Preisvergleichs-Services. Woabi, der die Preise unterschiedlicher Händler anzeigt, und Barcoo, mit dem Nutzer Informationen zu Produkten wie Testberichte und Nutzermeinungen, Öko- und Gesundheitsinformationen abrufen, sind zwei weitere Services.

Coca-Cola nutzt diese Services nun intensiv für gleich mehrere Kampagnen:
So promotet Coca-Cola unter anderem seine Aktivitäten bei Twitter und im Bereich Corporate Social Responsibility. Dazu werden beim Abscannen eines Getränkeproduktes neben den Produktinformationen ein passender Banner eingeblendet. Zu diesem Zeitpunkt ist der Nutzer aufgrund des starken Interesses extrem affin für weitere Produktinformationen.

Eine weiterer Kampagnenbestandteil bindet zusätzlich geografische Informationen aufgrund der Standort-Lokalisierung ein. Dieses sind weitere wertvolle Informationen über den Nutzer. Coca-Cola verteilt im Rahmen einer Sampling-Tour durch Deutschland mehre Millionen seiner neuen 250ml-Mini-Dosen. Passt der Scan-Vorgang zeitlich und örtlich zu einer der Verteilaktionen, bekommt der Kunde die entsprechende Anzeige ausgespielt.

Quelle: www.wuv.de