Matthias Hellmann

New York: USB-Sticks wohin man schaut

USB-Sticks als Kunstobjekt

In den letzten Wochen sieht man immer häufiger Laptop-Besitzer, seltsam verrenkt, an Hauswänden kleben.

Der Grund ist ganz simpel. Sie möchten einfach ihre Daten tauschen. Ganz nach dem Motto „Ich nehme mir, dafür gebe ich dir“, ragen zur Zeit an vielen Gebäuden New Yorks USB-Sticks aus den Wänden.

Die Sticks sind Teil des Kunstprojektes „Dead Drops“ von Aram Bartholl. Er möchte ein anonymes Filesharing Netzwerk erschaffen, welches den Teilnehmern das Herunter- und Heraufladen beliebig vieler Daten erlaubt.

Böse Buben könnten dies allerdings nutzen um böse Streiche mit bösen Viren zu spielen – es gibt halt immer und überall Spielverderber.

An uns für sich ist dies eine sehr schöne Idee, die neugierig darauf macht, was die Leute so alles hochladen.

Quelle: Dead Drops