Matthias Hellmann

QR-Code Shop

Per QR-Code in den U-Bahn Supermarkt


Eine südkoreanische Supermarktkette setzt aktuell eine innovative Lösung zur deutlichen Steigerung des Online-Umsatzes ein. Am Ende wurde sogar die Marktführung in diesem Segment übernommen. Das Werkzeug – die QR-Code Technologie.

Da die Südkoreaner mit durchschnittlich 44 Stunden je Arbeitswoche wenig Zeit für einen ausgiebigen Einkauf haben, sollte mit dieser Lösung der Supermarkt zum Kunden gebracht werden, statt andersherum.

Die Supermarktkette nutzte öffentliche Plakatflächen, um diese zu virtuellen Einkaufsregalen umzufunktionieren. Die „Regale“ wurden mit Lebensmittel-Fotos gefüllt und jeder Artikel erhielt einen eigenen QR-Code. Scannt ein registrierter Nutzer einen solchen QR-Code mit seinem Smartphone ab, legt er den dazugehörigen Artikel in seinen mobilen Einkaufswagen. Nach Abschluss des Einkaufes, wird die Ware direkt zu ihm nach Hause geliefert.

Tesco hat es mit dieser Lösung geschafft, die Schlangen an seinen Kassen zu minimieren und zusätzlich Wartezeiten an öffentlichen Orten so auszunutzen, dass die Kunden zum Einkaufen angeregt wurden. Der Erfolg ist messbar, denn die Zahl der registrierten Online-Nutzer ist durch diese Kampagne um 120 Prozent angestiegen.

Was in Deutschland noch nicht denkbar ist, das Einkaufen von Lebensmitteln anhand von bunten Bildern, scheint in Asien schon heute ausgesprochen gut zu funktionieren. Wo geht bei uns die Reise hin?

Quelle: ndevil.com